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Es weihnahtet im Zillertal

Die Zeit vor Weihnachten ist meist hektisch und uns fehlt oft die Ziet für all die Dinge, die wir gerne erledigen würden. Am 24. Dezember aber, spätestens am Abend, hält die Ruhe und Besinnlichkeit Einzug und wir widmen uns ganz unseren Familien und Freunden und genießen die Zeit zusammen.

Zu Heilig Abend liegt eine ganz besondere Atmosphäre in der Luft und manche Kinder sind sich sicher das Christkind am Fenster vorbei fliegen zu sehen. Begleitet wird diese besinnliche Zeit im Zillertal von einigen Traditionen aund Bräuchen.

Bekannt bei vielen sind die Weihnachtskrippen, die die Geburt Jesu darstellen. Die Ausführungen sind unterschiedlich und so finden sich in den Zillertaler Häusern traditionelle Tiroler Krippen bis hin zu orientalisch inspirierte Krippenberge. Oft sind die Krippen selbst gemacht und seit Jahrzehnten in Familienbesitz. Die Weihnachtskrippen werden am 24. Dezember aufgestellt und können bis zum 2. Februar bewundert werden.

Ein jahrhundertalter Brauch sind die Rauchnächte: die Weihnachtsnacht auf 25. Dezember, zu Silvester und am 5 Jänner. Dabei geht die ganze Familie mit einer Pfanne befüllt mit glühenden Kohlen und Weihrauch durch Haus sowie Stall und räuchert das Haus ein. Ursprünglich ist diese Tradition auf einen heidnichen Brauch zurückzuführen, der Unheil und Krankheit vom Heim fernhalten soll.

Ein weiterer schöner Brauch wird im Zillertal um das Fest der Heiligen Drei Könige am 6. Jänner begangen. Sogenannte "Sternsinger" - als Könige verkleidete Kinder und Jugendliche - ziehen voon Haus zu Haus und erbitten durch das Singen von Liedern Spenden für Menschen in Not. Neben dem herrlichen weihnachtlichen Duft des Weihrauches hinterlassen sie an den Haustüren mit Kreide geschrieben die Buchstaben C+M+B mit der Jahrzahl. Diese Abkürzung steht für "Christus Mansionem Benedicat" und bedeutet so viel wie "Christus segne dieses Haus".

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6 GUTE GRÜNDE